Cenlaw - Europarecht auf CD-Rom
Das komplette europäische Recht auf einer CD-Rom - das ist einmalig. Die Cenlaw-CD beinhaltet die offiziellen Daten der Celex-Datenbank der EU-Kommission. Dabei wurde die Bedienung und der Aufbau der CD bewußt dem der Online Celex Datenbank angenähert. Es finden sich natürlich auch viele Links zu den wichtigsten europäischen Seiten im Programm.
Neben den Daten, die für sich bereits interessant genug sind, überzeugt die Benutzerführung. Nach Aufruf der simpel gehaltenen Installationsroutine wird der Benutzer Schritt für Schritt durch die wenigen Punkte der Installation gelotst. Ist diese beendet, kann man das Programm durch einen Doppelklick auf das neu angelegte Symbol auf dem Desktop starten.
Als erstes erwartet einen das Auswahlmenü, in welchem man sich zwischen "Medien-Politik", "Nationale Umsetzung von EU-Richtlinien", "EuGH", "Aussenbeziehungen der EU", "Globale Cenlaw-Suche" und "Europäische Institutionen im Internet" entscheiden kann.
Weiss man es noch nicht so genau, kann man bereits jetzt auf die überragende Hilfefunktion zurückgreifen. An jeder Stelle der CD kann man durch Druck auf die F1-Taste diese Hilfefunktion zu Rate ziehen, welche wirklich überzeugen kann. Sie ersetzt das fehlende Handbuch nicht nur, sie geht sogar über ein "normales" Handbuch hinnaus. Die Bedienung ist recht intuitiv, so dass man durch ein paar Mausklicks schneller an sein Ziel kommt, als durch langes Blättern.
Hat man das einfache System einmal durchblickt, ist die weitere Bedienung ein leichtes. Nun kann man sich aus Gründungsverträgen, verbindlichem und unverbindlichem Gemeinschaftsrecht, Stellungnahmen und Entschliessungen der Organe und Hilfsorgane der EU, Berichte oder auch aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes das passende heraussuchen.
Aufgrund der Tatsache, dass europäisches Gemeinschaftsrecht immer wichtiger wird, sollten sich nicht nur Juristen, Wirtschaftsexperten oder Politiker damit beschäftigen. Anhand der Cenlaw-CD finden auch Schüler und Studenten leicht Zugang zum Gemeinschaftsrecht.
Michael Rohrlich